Bamberg soll sich als Modellregion für Bürokratieabbau bewerben

Bambergs FDP-Oberbürgermeisterkandidat Ralf Stöcklein und FDP-Kreisvorsitzender Marco Strube fordern, dass Stadt und Landkreis Bamberg sich gemeinsam als Modellregion für Bürokratieabbau bewerben sollen. Nach den Planungen der CSU-FW-Koalition in Bayern soll es bekanntlich in Zukunft in jedem Regierungsbezirk in Bayern eine Modellregion geben, die von Vorgaben im Landesrecht abweichen kann, um überflüssige Bürokratie abzuschaffen und Verfahren zu beschleunigen.

„Eine solche Modellregion für Bürokratieabbau wäre ein große Chance für die Region Bamberg“, ist FDP-Oberbürgermeisterkandidat Ralf Stöcklein überzeugt. „Viele gute Projekte sowohl in der Wirtschaft als auch im sozialen Bereich und bei den Kommunen selbst werden aktuell von unsinniger Bürokratie ausgebremst und teilweise sogar verhindert“, erläutert Stöcklein. Die Beteiligung von Stadt und Landkreis Bamberg an einem solchen Modellversuch zum Bürokratieabbau würde viele positive Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung in der Region Bamberg bringen und gute Bedingungen für die Entstehung neuer Arbeitsplätze schaffen.  

FDP-Kreisvorsitzender und Kreisrat Marco Strube ist davon überzeugt, dass eine gemeinsame Bewerbung von Stadt und Landkreis Bamberg gute Chancen hätte, zum Zug zu kommen. „Die gleichzeitige Bewerbung zweier benachbarter Gebietskörperschaften wäre etwas Besonderes. Denn damit könnten die positiven Auswirkungen von Bürokratieabbau sowohl in einem städtischen Zentrum als auch im ländlichen Raum gleichzeitig erprobt werden.“ Strube, der für die FDP im Bamberger Kreistag sitzt, kündigte gemeinsam mit FDP-Stadtrat Martin Pöhner an, entsprechende Anträge in Kreistag und Stadtrat zu stellen. FDP-Stadtrat Martin Pöhner spricht sich zudem dafür aus, eine solche Modellregion zum Anlass zu nehmen, auch noch kommunale Vorschriften von Stadt und Landkreis Bamberg zu reduzieren und damit zusätzlich den Bürokratieabbau voranzutreiben.