FDP gegen übereilten Kauf des Ankerzentrums durch die Stadt

FDP-Oberbürgermeisterkandidat Ralf Stöcklein spricht sich klar gegen einen übereilten Kauf des Ankerzentrums vom Bund aus. „Jetzt kommt es darauf an, in Ruhe mit dem Bund zu verhandeln und einen möglichst niedrigen Kaufpreis heraus zu handeln“, betont Stöcklein. Dazu brauche es auch Gutachten über die Schadstoffbelastung in den Gebäuden. Die Stadt dürfe auf keinen Fall die „Katze im Sack“ kaufen. „Der Vorschlag von Bambergs unabhängigen Bürgern (BuB), umgehend einen Kaufpreis zu nennen, liefe darauf hinaus, die Verhandlungen schon bis zum 10. Februar abzuschließen. So eine Hektik, nur um irgendwelche Zahlen nennen zu können, ist Unfug hoch drei“, erklärt Ralf Stöcklein.

Der FDP-Oberbürgermeisterkandidat stellt gemeinsam mit FDP-Stadtrat Martin Pöhner klar,  dass die FDP im Stadtrat am Schluss nur bei einem vertretbaren Preis einem Kauf des Ankerzentrums durch die Stadt zustimmen werde. „Aber dieser Preis muss in Ruhe ausgehandelt werden. Da sind populistische Forderungen der BuB, die Kaufverhandlungen innerhalb von 10 Tagen durchzuführen, vollkommen fehl am Platz“, meint Martin Pöhner. Ralf Stöcklein betont, dass die FDP eine schrittweise Reduzierung des Ankerzentrums in den nächsten Jahren fordert und damit auch Schritt für Schritt das Ankerzentrum in Wohnraum für die Bambergerinnen und Bamberger umgewandelt werden soll. „Deshalb ist ein Kauf des Ankerzentrums durch die Stadt zwar sinnvoll, aber nicht um jeden Preis“, so Ralf Stöcklein abschließend.