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Sven Bachmann will für die FDP in den Bundestag

Sven Bachmann aus Sassendorf, Gemeinde Zapfendorf im Landkreis Bamberg, geht für die
oberfränkische FDP als Spitzenkandidat in die Bundestagswahl. „Oberfranken muss eine starke FDP-
Region werden“ stellte sich Bachmann am virtuellen Bezirksparteitag der FDP Oberfranken am
Sonntag, den 28. März 2021, vor. Der 46 Jahre alte Industriemeister setzte sich gegen den bisherigen
Bundestagsabgeordneten Thomas Hacker aus Bayreuth in einer Stichwahl knapp mit 17 zu 16
Stimmen durch.

FDP Bundestagskandidat Sven Bachmann

Sven Bachmann aus Sassendorf, Gemeinde Zapfendorf im Landkreis Bamberg, geht für die

oberfränkische FDP als Spitzenkandidat in die Bundestagswahl. „Oberfranken muss eine starke FDP-

Region werden“ stellte sich Bachmann am virtuellen Bezirksparteitag der FDP Oberfranken am

Sonntag, den 28. März 2021, vor. Der 46 Jahre alte Industriemeister setzte sich gegen den bisherigen

Bundestagsabgeordneten Thomas Hacker aus Bayreuth in einer Stichwahl knapp mit 17 zu 16

Stimmen durch. Auf den weiteren Plätzen folgen 2. Claus Ehrhardt (Kulmbach), 3. Thomas Hacker

(Bayreuth), 4. Gabriel Wölfel (Wunsiedel) 5. Jens-Uwe Peter (Coburg). Die Reihung der

oberfränkischen Bundestagskandidaten ist die Grundlage für die Reihung der landesweiten Liste. Die

FDP-Landesvertreterversammlung findet am 24. April 2021 statt.

Bachmann arbeitet beim Automobilzulieferer Robert Bosch in Bamberg. Seine ausgeprägte

Wirtschaftskompetenz hat er sich in seiner beruflichen Laufbahn erarbeitet. Als Führungskraft, Coach

und ausgebildeter Problemlösungsexperte weiß Bachmann, wie man Themen anpackt und ins Ziel

bringt.

In seiner Rede unterstrich Bachmann, die Notwendigkeit einer liberalen Struktur in der Regierung.

„Wir können unsere Klimaziele nur dann erreichen, wenn wir endlich eine faire, zielführende Debatte

führen und keine idiologischen Verbote zulassen. Technologieoffenheit wird der Schlüssel einer

erfolgreichen Energiepolitik sein. In der Mobilität, aber auch in der Herstellung und Speicherung von

klimaneutralen Energien.“

Bachmann betonte, dass er eben nicht über den Hörsaal in den Bundestag ginge. Er ginge mit

reichlich beruflicher und privater Erfahrung nach Berlin und werde diese auch dort einsetzen. Zum

Thema Bildung und Digitalisierung erläuterte er: „Unsere Lehrkräfte müssen auch im Bereich

Digitalisierung gut ausgebildet sein. Es nütze nichts, die Schulen jetzt zügig zu digitalisieren, wenn wir

dabei die digitale Kompetenz der Lehrkräfte außer Acht lassen. Wir müssen jetzt schon an morgen

denken, um nicht den Bildungsanschluss zu verlieren.“

In Sachen Pflege und Gesundheit sei das Gebot, umfassender zu gestalten. „Denn Corona hat gezeigt,

wie marode unser System ist. Momentan hält das alles nur noch durch einen sehr hohen Einsatz

unsere Pflege- und Gesundheitskräfte zusammen.“ Bachmann fordert eine schnelle Unterstützung

durch mehr Pflegekräfte und eine angemessene Bezahlung. Denn nur durch Applaus wird sich nichts

verbessern.

Mit einem Zitat des FDP-Generalsekretär Volker Wissing leitet Bachmann den Abschluss seiner Rede

ein: „Bei uns soll jedes Mitglied faire Chancen haben, seine Talente in die Partei einzubringen und

Verantwortung zu übernehmen.“

Wenn Bachmann sich in seinem bisherigen Leben beruflich wie auch privat für etwas entschieden

habe, dann habe er sich die nötige Zeit genommen und das zu 100 Prozent durchdacht. „Auch die

Kandidatur für den Bundestag habe ich mir gut überlegt. Ich habe das alles mit meiner Familie

besprochen – die im Übrigen voll hinter mir steht – und werde auch hier meine Ziele und

Vorstellungen mit vollem Einsatz und Energie verwirklichen“, so Bachmann.

Bachmann wird seiner oberfränkischen Heimat auch immer eng verbunden sein. Besonders möchte

er den kleineren Kreis- und Ortsverbänden seine Unterstützung anbieten, gemeinsam Oberfranken

zu einer starken FDP-Region zu entwickeln.